Rincón de la Vieja Volcano, Aktiver Vulkan in der Provinz Guanacaste, Costa Rica.
Der Rincón de la Vieja ist ein Schichtvulkan in der Provinz Guanacaste, der sich bis auf 1916 Meter (6286 Fuß) erhebt und mehrere Krater aufweist. Rund um den Gipfel erstreckt sich ein Schutzgebiet mit Trockenwäldern im unteren Bereich und Nebelwäldern in höheren Lagen.
Indigene Gruppen gaben dem Berg seinen Namen nach einer Legende über eine Prinzessin, die sich nach einer Familientragödie in die Nähe des Kraters zurückzog. Wissenschaftler dokumentieren seit dem 19. Jahrhundert regelmäßige Ausbrüche und Fumarolen, die den Berg als aktiv kennzeichnen.
In der Umgebung betreiben viele Familien kleine Lodges mit heißen Quellen, die das vulkanische Thermalwasser direkt aus dem Boden nutzen. Wanderer begegnen oft Reitern, die auf schmalen Pfaden zum Kraterrand unterwegs sind und seit Generationen die Wege kennen.
Die Wege durch den Park sind gut markiert, wobei einige Routen durch dichten Wald führen und andere offenere Abschnitte mit Blick auf Dampfquellen bieten. Wer früh am Morgen startet, erlebt meist ruhigere Bedingungen und kann Wildtiere leichter beobachten.
Unter dem Krater befinden sich ausgedehnte geothermische Vorkommen, die Energieunternehmen seit Jahrzehnten untersuchen und teilweise zur Stromerzeugung nutzen. An manchen Stellen am Berghang tritt warmer Dampf direkt aus kleinen Spalten im Gestein und färbt die Erde ringsum orange und gelb.
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