Nationalpark Guanacaste, Nationalpark in der Provinz Guanacaste, Costa Rica.
Der Guanacaste-Nationalpark liegt in der Provinz Guanacaste im Nordwesten Costa Ricas und erstreckt sich über Hügel und Berghänge, auf denen trockene Tieflandwälder in feuchte Bergwälder übergehen. Die Vegetation und das Gelände verändern sich deutlich, je weiter man ins Innere des Parks vordringt.
Der Park wurde 1991 offiziell gegründet, um bereits geschützte Waldflächen miteinander zu verbinden und Wildtieren die freie Bewegung zwischen verschiedenen Lebensräumen zu ermöglichen. Zuvor war das Gebiet durch landwirtschaftliche Nutzung zersiedelt und die Waldstücke voneinander getrennt.
Der Park ist eng mit den Gemeinden der Umgebung verbunden, da viele Einheimische dort arbeiten und die Wälder täglich pflegen. Diese Nähe zwischen Menschen und Natur ist spürbar, wenn man die Wege entlanggeht.
Die Trockenzeit von Dezember bis April eignet sich am besten für einen Besuch, da die Wege dann begehbarer sind und Tiere leichter zu sehen sind. Die Routen variieren in ihrer Schwierigkeit, daher lohnt es sich, sich vorab über den gewählten Weg zu informieren.
Der Park ist Teil eines größeren Schutzgebietsnetzwerks, das als eines der ersten in der Welt gezielt geplant wurde, um zerstückelte Lebensräume wieder miteinander zu verbinden. Dieses Konzept, das hier entwickelt und erprobt wurde, beeinflusste später den Naturschutz in vielen anderen Ländern.
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