Provinz Guanacaste, Provinz im Nordwesten von Costa Rica
Guanacaste ist eine Provinz im Nordwesten Costa Ricas, die sich entlang der Pazifikküste erstreckt und trockene Tropenwälder, Vulkane und weitläufige Rinderweiden umfasst. Die Region gliedert sich in elf Kantone mit Liberia als Hauptstadt und bietet Zugang zu zahlreichen Stränden sowie geschützten Naturgebieten.
Die Region gehörte ursprünglich zu Nicaragua und entschied sich 1824 durch eine Volksabstimmung für den Anschluss an Costa Rica. Diese Entscheidung veränderte die territorialen Grenzen beider Länder dauerhaft und prägte die weitere Entwicklung der Provinz.
Die Provinz pflegt starke Viehzuchttraditionen, wobei lokale Cowboys namens Sabaneros durch ihre Reittechniken zu regionalen Bräuchen beitragen.
Der internationale Flughafen Daniel Oduber in Liberia verbindet die Provinz mit Direktflügen aus Nordamerika und dient als Hauptzugang zu den Küstenorten. Die Trockenzeit zwischen Dezember und April bringt wenig Regen und erleichtert die Fortbewegung auf unbefestigten Straßen im Landesinneren.
Die Nationalparks beherbergen aktive Vulkane und Trockenwald-Ökosysteme, in denen Brüllaffen, Leguane und Hunderte Vogelarten leben. Einige Strände dienen als Brutplätze für Meeresschildkröten, die jährlich zur Eiablage an die Küste zurückkehren.
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