Arauca, Gemeinde und Grenzstadt im Departamento Arauca, Kolumbien.
Arauca ist eine Grenzstadt in der gleichnamigen Provinz Kolumbiens, die sich über flaches Savannental erstreckt. Das Gebiet wird vom Arauca-Fluss geprägt, der die fruchtbaren Ebenen speist und die Wirtschaft der Region bestimmt.
Die Stadt wurde 1780 auf einem Platz gegründet, wo zuvor das Guahibo-Volk in kleinen Siedlungen lebte. Im 20. Jahrhundert veränderte die Entdeckung von Erdölvorkommen die wirtschaftliche Ausrichtung fundamental.
Die Stadt ist ein Treffpunkt verschiedener Gemeinschaften, darunter Mestizen, Afrokolumbianer und indigene Völker, die ihre Traditionen in der alltäglichen Lebensweise bewahrt haben. Die Viehzucht prägt bis heute das Bild der Region und die Beziehungen zwischen den Menschen.
Die José-Antonio-Páez-Brücke verbindet die Stadt direkt mit Venezuela und ermöglicht den Austausch von Waren und Menschen. Besucher sollten sich auf ein warmes, feuchtes Klima vorbereiten, das typisch für diese tropische Savannengegend ist.
Die Stadt erhielt ihren modernen Namen von Juan Isidro Daboín, der dort nur zehn Familien von Guahibo vorfand. Heute ist es ein wichtiger Handelsknoten, der die beiden Länder durch eine internationale Brücke verbindet, die Geschichte an diesem Ort völlig verändert hat.
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