Bajo Boquete, Bergstadt in der Provinz Chiriquí, Panama
Boquete ist ein Gebirgsdorf in der westpanamesischen Provinz Chiriquí, das sich auf 1.200 Metern Höhe in einem Tal zwischen Bergen und Kaffeeplantagen erstreckt. Der Ort liegt entlang eines Flusses und wird von üppiger Vegetation und sanften Hügeln geprägt, die das ganze Jahr über grün bleiben.
Die Region beherbergt Petroglyphen aus dem Jahr 600 v. Chr., die zeigen, dass frühe Völker dort lebten. Während der spanischen Kolonialzeit diente die Gegend als Zufluchtsort für die Ngöbe und Misquito, die sich vor den Kolonialisten zurückzogen.
Das Ort ist bekannt für sein jährliches Jazzfestival, das Musiker aus verschiedenen Ländern anzieht, und für sein Kaffee- und Blumenfest im März, das die landwirtschaftlichen Traditionen der Gegend feiert. Diese Veranstaltungen prägen das Zusammenleben und zeigen, wie sehr die Gemeinde ihre Kaffeekultur und ihre internationale Verbundenheit schätzt.
Die Temperaturen sind das ganze Jahr über mild und liegen zwischen 15 und 31 Grad Celsius, mit einer Regenzeit von Mai bis Oktober. Besucher sollten sich auf wechselndes Wetter einstellen und beide Arten von Kleidung mitbringen, um mit den Bedingungen umzugehen.
Das Miasteczko hat eine unerwartete internationale Gemeinschaft mit Bewohnern aus Dutzenden von Ländern, die sich dort niedergelassen haben. Diese Mischung aus Einheimischen und Zuwanderern hat einen kosmopolitischen Charakter geschaffen, der für eine so kleine Bergstelle ungewöhnlich ist.
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