Portobelo, Kolonialhafen im Bezirk Portobelo, Panama
Portobelo ist eine Küstensiedlung mit mehreren Steinfortifikationen, die sich entlang der Karibikküste erheben und aus der spanischen Kolonialzeit stammen. Die Strukturen zeigen militärische Bauten, die einst diesen strategischen Hafen schützten.
Die Siedlung wurde 1597 von spanischen Kolonisatoren gegründet und diente als lebenswichtige Anlaufstelle für den Transport von südamerikanischem Gold und Silber über den Atlantik. Der Ort spielte Jahrzehnte lang eine zentrale Rolle in der europäischen Handelsroute.
Die Verehrung des Schwarzen Christus prägt das religiöse Leben hier, und in der Kirche von San Felipe kommen Gläubige zusammen, um diese Tradition zu erleben. Die feierlichen Prozessionen und Gebete verbinden die lokale Gemeinschaft mit ihrer spirituellen Geschichte.
Das Gelände liegt etwa zwei Stunden von Panama-Stadt entfernt und ist mit regelmäßigen Busverbindungen vom Terminal Albrook erreichbar. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und die Wetterbedingungen der Karibikküste berücksichtigen.
In den Ruinen des Forts San Jerónimo stehen noch heute Kanonen, die genau so positioniert sind wie zum Zeitpunkt der spanischen Aufgabe im 19. Jahrhundert. Diese unveränderte Anordnung bietet einen unmittelbaren Einblick in die militärische Vergangenheit des Ortes.
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