Isthmus von Panama, Landbrücke in Panama.
Der Isthmus von Panama erstreckt sich über 640 Kilometer von Costa Rica bis Kolumbien und verbindet Nord- und Südamerika, während er das Karibische Meer vom Pazifik trennt. An seiner schmalsten Stelle misst die Landenge zwischen 48 und 193 Kilometer in der Breite und umfasst Berge, tropische Regenwälder sowie Küstenebenen.
Der spanische Entdecker Rodrigo de Galván Bastidas erreichte diese Küsten im Jahr 1501 als erster Europäer. Christoph Kolumbus folgte ein Jahr später und kartierte weitere Teile der Landenge während seiner vierten Reise.
Die Bildung dieser Landverbindung erlaubte vielen Tierarten, zwischen Nord- und Südamerika zu wandern, was zur Entstehung verschiedener Lebensräume in der Region führte.
Die meisten Besucher erleben die Landenge entlang des Panamakanals oder durch Wanderwege in den Nationalparks, wo tropische Vegetation und Wasserstraßen leicht zu erreichen sind. Regenkleidung ist das ganze Jahr über empfehlenswert, da die Region regelmäßigen Niederschlag erhält und hohe Luftfeuchtigkeit aufweist.
Das Entstehen dieser Landmasse vor etwa drei Millionen Jahren veränderte die globalen Meeresströmungen und trug zur Bildung des Golfstroms bei. Diese geologische Veränderung beeinflusste das Klima auf beiden Seiten des Atlantiks und formte die heutigen Wettermuster in Europa und Nordamerika.
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