Colombia–Panama border, Internationale Grenze im Darién-Lücke zwischen Kolumbien und Panama.
Die Grenze zwischen Kolumbien und Panama erstreckt sich über 339 Kilometer von Cabo Tiburon an der Karibikküste durch Gebirgszüge bis Punto Equidistante an der Pazifikküste. Sie verläuft durch dichten Regenwald, über Berggipfel und durch Flussdeltas auf beiden Seiten der Wasserscheide.
Die Grenze entstand nach der Trennung Panamas von Kolumbien im Jahr 1903. Ein Vertrag mit den Vereinigten Staaten erkannte die neue Linie im Jahr 1914 formell an.
Die Embera-Wounaan und Kuna sprechen ihre eigenen Sprachen und leben in kleinen Gemeinden entlang der Flüsse und Küsten. Sie fahren schmale Holzboote durch das Flusssystem und bauen ihre Häuser auf Pfählen über dem Wasser oder entlang steiler Hänge.
Die Region ist nur mit Booten oder kleinen Flugzeugen erreichbar, da keine durchgehende Straße existiert. Wer die Zone betreten möchte, muss gültige Dokumente aus beiden Ländern mitbringen und die Einreisebedingungen an jedem Grenzposten beachten.
Diese Linie markiert die Teilung zwischen Mittel- und Südamerika und trennt zwei Kontinente ohne durchgehende Straße. Die kolumbianische Seite zeigt ein breites Delta, während die panamaische Seite Gipfel bis 1845 Meter Höhe erreicht.
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