Nationalpark Tortuguero, Nationalpark in der Provinz Limón, Costa Rica
Der Tortuguero-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet an der Karibikküste Costa Ricas, das Regenwald, Feuchtgebiete und ein weitverzweigtes System schiffbarer Kanäle umfasst. Das Schutzgebiet erstreckt sich über Landflächen und Meeresgewässer, wobei Wasserstraßen zwischen dichtem Dschungel hindurchführen und Zugang zu abgelegenen Lebensräumen bieten.
Die costa-ricanische Regierung schuf das Schutzgebiet im Jahr 1975, um die Küstenregion und ihre Tierwelt zu bewahren. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gebiet dreimal erweitert, zuletzt im Jahr 1998.
Der Park unterhält ein Forschungszentrum, in dem Wissenschaftler die Nistmuster der grünen Meeresschildkröten untersuchen und Umweltbildungsprogramme durchführen.
Der Park ist ausschließlich per Boot erreichbar, da keine Straßen in das Gebiet führen. Die Bootsfahrten durch die Kanäle starten meist von der Hafenstadt Moín oder von kleineren Anlegestellen entlang der Wasserstraßen.
Das Gebiet beherbergt elf verschiedene Lebensräume, die zusammen mehr als zweitausend Pflanzenarten und vierhundert Baumarten tragen. Die Strände sind der wichtigste Nistplatz für grüne Meeresschildkröten in der gesamten westlichen Hemisphäre.
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