Santa Cruz del Islote, Künstliche Insel im San-Bernardo-Archipel, Kolumbien
Santa Cruz del Islote ist eine künstliche Insel mit rund 100 Häusern, die dicht aneinander gebaut sind und etwa 1.250 Menschen beherbergen. Die Gebäude sind durch enge Gänge verbunden, wobei Boote zum Übersetzen zu benachbarten Inseln notwendig sind.
Die Insel wurde in den 1860ern gegründet, als Fischer aus Cartagena und Tolú einen Stützpunkt errichteten, um sich auszuruhen und vor Stürmen zu schützen. Aus diesem temporären Zufluchtsort entwickelte sich später eine dauerhafte Siedlung mit eigener Gemeinde.
Die Bewohner pflegen starke Nachbarschaftsbande durch Fischerei und gemeinsame Mahlzeiten auf den engen Straßen. Überall sieht man Kinder spielen und Familien, die ihre Zeit zusammen verbringen und dabei die Insel lebendig halten.
Die Insel hat begrenzte Ressourcen und wird mit Solarenergie versorgt, während Schulbildung vor Ort verfügbar ist. Besucher sollten sich bewusst sein, dass viele alltägliche Dienste von benachbarten Inseln abhängen und die Überfahrt notwendig ist.
Das Fehlen von Mücken auf dieser karibischen Insel entsteht durch das Fehlen von Stränden und Mangroven in ihrer künstlichen Struktur. Dies macht die Insel zu einem überraschend angenehmen Ort, um länger zu bleiben, ohne mit typischen tropischen Insektenproblemen zu kämpfen.
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