Convento de la Popa, Kolonialkloster auf dem Berg La Popa, Cartagena, Kolumbien
Das Convento de la Popa ist ein Kloster aus der Kolonialzeit, das auf einem Hügel oberhalb von Cartagena steht und von weißgetünchten Gebäuden mit roten Ziegeldächern geprägt wird. Die Anlage wird von einer Kapelle mit einer religiösen Sammlung und kunsthistorischen Objekten aus dem 17. Jahrhundert dominiert.
Die Gründung erfolgte 1607 durch den Augustiner-Mönch Vicente Mallol, der zunächst eine kleine Holzkapelle errichtete, bevor die steinerne Klosteranlage Anfang des 17. Jahrhunderts vollendet wurde. Das Gelände war strategisch gewählt, um sowohl religiöse Zwecke zu erfüllen als auch die wachsende Stadt unten zu überwachen.
Das Kloster ist ein wichtiger Wallfahrtsort für Pilger, die die verehrte Statue der Virgen de la Candelaria besuchen. Der Ort hat sich über Jahrhunderte als religiöses Zentrum für die Menschen in der Region entwickelt.
Der Aufstieg zur Anlage erfolgt über eine steile Straße, die am besten mit dem Taxi erreichbar ist. Morgenbesuche sind ideal, um der Mittagshitze auszuweichen und sicherzustellen, dass alle Bereiche geöffnet sind.
Der Name 'Popa' bezieht sich auf die Form des Hügels, die dem Heck eines Schiffes ähnelt, eine unerwartete Verbindung zwischen Geographie und maritimer Sprache. Das Gelände wurde auch als militärischer Beobachtungspunkt gegen Piratenanschläge genutzt, bevor es vollständig zu einem religiösen Zweck umgewandelt wurde.
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