Santa Marta Province, Koloniale Verwaltungsprovinz im Norden von Neugranada, Kolumbien.
Santa Marta Provinz war ein Verwaltungsgebiet im Norden Neugranadas, das sich von der Karibikküste bis in die Ausläufer der Sierra Nevada erstreckte. Das Gebiet umfasste auch den Bereich des Magdalena-Flussdeltas und diente als wichtige Verwaltungszone für die spanische Kolonialherrschaft.
Die Provinz wurde 1535 unter spanischer Herrschaft gegründet und blieb über drei Jahrhunderte lang ein wichtiges Verwaltungszentrum. Sie wurde 1857 aufgelöst, als sie mit der Provinz Riohacha vereinigt wurde.
Die Provinzverwaltung führte Aufzeichnungen über Bevölkerungsveränderungen, dokumentierte 39.942 Einwohner im Jahr 1789 und 36.485 Einwohner im Jahr 1851.
Das Gebiet war schwierig zu bereisen, da dichte Wälder und bergiges Terrain die Verbindungen einschränkten. Die Verwaltung stützte sich auf Häfen an der Küste, um Waren und Personen zu transportieren.
Die Region war bekannt für ihre Vielfalt an Ressourcen, da sie sowohl reiche Fischgründe an der Küste als auch Goldvorkommen in den Bergen bot. Diese Kombination machte sie zu einem der wohlhabenderen Verwaltungszentren der Kolonie.
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