El Jorullo, Schlackenkegel-Vulkan in La Huacana, Mexiko.
El Jorullo ist ein Schlackenkegelvulkan im Süden des Bundesstaates Michoacán, in der Gemeinde La Huacana, mit einem markanten Hauptgipfel und mehreren kleineren Kegeln an seinen Hängen. Im Inneren des Hauptkraters befindet sich ein warmer, alkalischer See, der durch geothermische Aktivität gespeist wird.
Der Vulkan entstand plötzlich im Jahr 1759 nach einer Reihe von Erdbeben und blieb rund 15 Jahre lang aktiv. Die Eruption vernichtete das umliegende Ackerland und veränderte die Landschaft der Region dauerhaft.
Der Name El Jorullo stammt aus der Purépecha-Sprache der einheimischen Bevölkerung und bedeutet in etwa "Ort, der brennt". Besucher können heute noch aktive Schwefelquellen und warme Seen beobachten, die dem Ort seinen besonderen Charakter verleihen.
Das Gelände liegt südöstlich von Uruapan und ist mit dem Auto erreichbar, von wo aus man zu Fuß zum Krater und zum See gelangt. Wegen des unebenen Vulkanbodens und der Höhenlage empfiehlt sich festes Schuhwerk.
In den ersten sechs Wochen nach seinem Entstehen wuchs der Vulkan um etwa 250 Meter in die Höhe, was ihn zu einer der schnellsten bekannten vulkanischen Formationen macht. Der Naturforscher Alexander von Humboldt besuchte den Vulkan im Jahr 1803 und beschrieb ihn als lebendiges Zeugnis der Erschaffung einer Landschaft.
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