Insurgente José María Morelos National Park, Nationalpark in Charo und Tzitzio, Mexiko
Der Nationalpark erstreckt sich über 7.191 Hektar in der Trans-Mexikanischen Vulkankordillera und enthält Nadelwälder mit Kiefern und Eichen in Höhen zwischen 1.340 und 2.640 Metern. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Waldbeständen und offeneren Bereichen mit verschiedenen Baumarten je nach Höhenlage.
Präsident Lázaro Cárdenas gründete das Schutzgebiet am 22. Februar 1939 und benannte es nach José María Morelos, einem katholischen Priester, der während des Mexikanischen Unabhängigkeitskrieges Truppen anführte. Die Gründung war Teil einer größeren Bewegung zum Schutz der natürlichen Ressourcen Mexikos.
Das Gebiet wird von lokalen Ejidos und der indigenen Gemeinschaft von Charo bewirtschaftet, was traditionelle mexikanische Formen der Landnutzung und des Zusammenlebens mit der Natur zeigt. Besucher können diese gelebte Verbindung zwischen Menschen und Wald in der alltäglichen Nutzung der Wälder beobachten.
Das Gebiet ist am besten während der Trockenzeit zugänglich, wenn Wanderungen durch die Wälder und die Beobachtung von Wildtieren am einfachsten sind. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und auf die Höhenlage vorbereitet sein, da der Wald je nach Elevation unterschiedliche Bedingungen bietet.
Die Gewässer des Parks fließen in zwei Richtungen: Wasser im Norden entwässert in den Cuitzeo-See, während südliche Gewässer in das Balsas-Flusssystem führen. Diese Wasserscheide macht den Park zu einem wichtigen Übergangsort zwischen zwei großen hydrologischen Systemen.
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