Borda House, Kolonialvilla im historischen Zentrum, Mexiko
Das Borda House ist eine Kolonialvilla im Historischen Zentrum von Mexiko-Stadt mit steinernen Verzierungen und schmiedeeisernen Balkonen an der Fassade. Der Komplex erstreckt sich über mehrere Straßenblöcke und verbindet verschiedene Straßen miteinander, wobei Teile heute Geschäfte und Geschäftsräume beherbergen.
Das Gebäude wurde 1775 von Architekt Francisco Antonio Guerrero y Torres für den wohlhabenden Kaufmann José de la Borda erbaut. Das Bauwerk kombinierte roten Tezontle-Stein und grauen Sandstein und war ein Beispiel für die großen Stadtpaläste, die während der späten Kolonialzeit errichtet wurden.
Der Eingangsbereich zeigt eine Nische mit einer Marienstatue, die den religiösen Einfluss der kolonialen mexikanischen Architektur widerspiegelt. Diese Darstellung war typisch für wohlhabende Haushalte und prägte das religiöse Leben der Bewohner.
Der Komplex erstreckt sich über mehrere Adressen im Stadtzentrum und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da er sich in Gehweite von verschiedenen Bushaltestellen und U-Bahn-Stationen befindet. Besucher sollten beachten, dass viele Abschnitte des Gebäudes heute Geschäftslokale sind, daher ist nur der Außenbereich und teilweise das Innere zugänglich.
Das Gebäude an der Straße Nummer 33 Madero beherbergte eines der ersten Kinos der Stadt, den Salón Rojo, der in den frühen 1900er Jahren mit einer elektrischen Rolltreppe ausgestattet war. Diese Modernisierung war für damalige Zeit eine technische Besonderheit in einer der ältesten Stadtregionen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.