Palacio de los Condes de San Mateo de Valparaiso, Kolonialpalast im historischen Zentrum, Mexiko-Stadt, Mexiko.
Der Palacio de los Condes de San Mateo de Valparaiso ist ein Kolonialgebäude in der Altstadt Mexikos, dessen Fassade aus Chiluca-Stein, rotem Tezontle-Gestein und dekorativen Kacheln aus Puebla besteht. Die Räume sind verziert mit Kunstwerken und Details, die die Handwerkskunst des 18. Jahrhunderts zeigen.
Das Gebäude wurde zwischen 1769 und 1772 unter der Leitung des Architekten Francisco Antonio Guerrero y Torres erbaut und war ein Wohnpalast für eine wohlhabende Familie. Im 19. Jahrhundert übernahm die Nationale Bank Mexikos das Haus und nutzte es über ein Jahrhundert lang als Hauptquartier.
Der Palast zeigt Kastengemälde, die die sozialen Hierarchien der Kolonialzeit darstellen und wie Menschen nach ihrer Herkunft kategorisiert wurden. Diese Bilder geben Einblick in das Alltagsleben und die strengen Unterschiede, die damals die Gesellschaft prägten.
Das Gebäude befindet sich an der Ecke der Straßen Isabel la Católica und Venustiano Carranza im Zentrum und ist leicht zu Fuß erreichbar. Heute funktioniert es als Forum Valparaiso, wo Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden, die es möglich machen, den Ort zu besuchen und die Räume zu erkunden.
Das Gebäude war von 1884 bis 2010 Sitz der Nationalen Bank Mexikos und wurde dann grundlegend umgestaltet. Diese lange Nutzungsgeschichte als Bankquartier prägte das Innenleben des Hauses und ist in der Architektur noch heute sichtbar.
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