San Marcos Mexicaltzingo Parish, Iztapalapa, Franziskanerkloster und Pfarrei in Iztapalapa, Mexiko.
Die Pfarrkirche San Marcos Mexicaltzingo ist ein Klostergebäude aus der Kolonialzeit mit New Spanish Baroque Merkmalen wie einer achteckigen Kuppel, Tonnengewölben mit Lünetten und Salomonischen Säulen am Eingang. Das Langhaus folgt einem lateinischen Kreuzgrundriss mit unterirdischen Krypten, die bis 1959 als Friedhof genutztes Gelände umfassen.
Die Franziskaner errichteten 1560 diesen Religionskomplex über den Hauptgebäuden einer alten Mexica-Siedlung, die einen präkolumbischen Hafen enthielt. Archäologische Grabungen 1983 fanden Plattformen und Treppen unter der gegenwärtigen Struktur und zeigten mehrere Bauphasen von der präkolonialen bis zur kolonialen Zeit.
Die Kapelle zeigt eine Vermischung von indigenen und spanischen Baustilen, die durch die Übergangszeit des 16. Jahrhunderts geprägt ist. Besucher können in den Proportionen und Dekorationen die Anpassung an lokale Handwerkstraditionen erkennen.
Der Ort ist am besten zu Fuß erkunden, da die Krypten und archäologischen Überreste vom Erdgeschoss aus sichtbar oder erreichbar sind. Es ist ratsam, mit bequemem Schuhwerk zu kommen, da der Boden in älteren Bereichen uneben ist.
Während Renovierungsarbeiten entdeckten Forscher eine Christusstatue aus Rohrzucker, die Kodizes mit Nahuatl-Inschriften in ihrer Struktur enthielt. Diese Mischung aus religiösen Figuren mit einheimischen Schriftsystemen offenbart, wie die frühe kolonialen Künstler lokale und europäische Praktiken vermischten.
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