Tula de Allende, Archäologische Stätte und Gemeinde in Hidalgo, Mexiko
Tula de Allende ist eine Gemeinde im Bundesstaat Hidalgo in Mexiko, die sich über eine Fläche von etwa 306 Quadratkilometern auf einer Höhe von rund 2.020 Metern erstreckt. Die Ortschaft verbindet städtische Wohngebiete mit archäologischen Stätten, die Reste einer vergangenen Zivilisation bewahren.
Die Gegend wurde ab etwa 713 n. Chr. zum Machtzentrum der Tolteken, die hier ihre Hauptstadt errichteten. Die südliche Erweiterung der antiken Stadt Tula brachte politische und kulturelle Bedeutung, die über Jahrhunderte andauerte.
Der Name Tollan-Xicocotitlan stammt aus der Nahuatl-Sprache und verweist auf die Rohrkolben, die einst in dieser Gegend wuchsen. Die katholischen Feste prägen heute den Kalender der Bewohner und verbinden religiöse Bräuche mit dem Alltag der Gemeinde.
Die Ortschaft liegt gut mit dem Auto oder Bus von Mexiko-Stadt aus erreichbar und eignet sich für einen Tagesausflug. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da die archäologischen Bereiche Laufen erfordern und die Wege teils uneben sind.
Das Jorge R. Acosta Museum zeigt Fundstücke aus den Ausgrabungen und hilft Besuchern, die Alltagsgegenstände der Tolteken zu verstehen. Industrieanlagen wie eine Raffinerie und ein Kraftwerk prägen seit 1976 die moderne Wirtschaft der Gemeinde.
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