Tal von Mexiko, Hochlandtal in Zentralmexiko
Das Tal von Mexiko ist eine Hochebene in Zentralmexiko, eingerahmt von vulkanischen Gebirgsketten und ausgedehnten städtischen Flächen. Die Form erinnert an eine natürliche Schüssel, in der sich über Jahrhunderte Wasser sammelte und fruchtbares Land entstand.
Mehrere Zivilisationen entstanden hier zwischen 800 v. Chr. und der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert, darunter Teotihuacan und das Aztekenreich. Die Seen wurden im Laufe der Kolonialzeit schrittweise trockengelegt, um Überschwemmungen zu verhindern und Land zu gewinnen.
Der Name stammt von den Nahua-Völkern, die das Hochland seit Jahrhunderten bewohnen und hier ihre Siedlungen gründeten. Heute prägen Märkte, kleine Kirchen und Wohnviertel das Bild, während die umliegenden Berge als natürliche Grenzen dienen.
Die Luftqualität kann durch die geografische Lage beeinträchtigt sein, da Berge die Luftzirkulation erschweren. Wer höhergelegene Aussichtspunkte am Rand des Tals besucht, erhält einen besseren Überblick über die gesamte Region.
Archäologen finden hier regelmäßig Knochen von Mammuts, die vor Tausenden von Jahren durch die Region zogen. Diese Funde zeigen, dass große Tiere einst die feuchten Uferzonen der früheren Seen aufsuchten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.