Tequisquiapan, Kolonialstadt in Querétaro, Mexiko
Tequisquiapan ist eine Gemeinde in Querétaro, die auf etwa 1.880 Metern Höhe liegt und mit kopfsteingeflasterten Straßen sowie traditionellen rustikalen Häusern mit schmiedeeisernen Beschlägen und hölzernen Fenstergesimsen besticht. Die Ortschaft erstreckt sich über mehr als 200 Weiler und fünf größere Siedlungskerne, die das Gemeinwesen bilden.
Die Siedlung wurde 1551 vom indigenen Anführer Nicolás de San Luis Montañez gegründet, wobei der Anfang durch eine Messe geprägt war, die Chichimeken- und Otomí-Gemeinschaften vereinte. Mit dieser Gründung entstand hier eine gemischte Siedlung, die beiden Kulturen miteinander verband.
Die Käse- und Weinfest, das seit den 1980er Jahren stattfindet, bringt Hersteller und Besucher zusammen, um regionale Spezialitäten und die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Landwirtschaft zu feiern. Der Ort hat sich dadurch zu einem bekannten Treffpunkt für diejenigen entwickelt, die lokale Handwerk und traditionelle Essensweisen schätzen.
Der Ort ist am besten zu Fuß erkundbar, wobei man sich Zeit für die Erkundung der verschiedenen Barrios nehmen sollte, da die Höhenlage zu spüren ist. Wer alles sehen möchte, sollte mehrere Tage einplanen, um die vielen Ortschaften ohne Hetze kennenzulernen.
Der mexikanische Präsident Venustiano Carranza erkannte diese Gemeinde als geografische Mitte Mexikos an und ließ dies mit einem Denkmal im Ort verewigen. Dieses Monument ist oft ein überraschender Fund für Besucher, die nicht wissen, dass sie am zentralen Punkt des Landes stehen.
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