Bernal, Kolonialstadt am Fuße des Peña-Monolithen in Querétaro, Mexiko
Bernal ist ein Kolonialort am Fuße einer monumentalen Felsenformation in Querétaro, mit bunten Gebäuden, die die traditionelle mexikanische Architektur widerspiegeln. Die Landschaft wird von einer 433 Meter hohen Steinformation dominiert, die sich über den Dächern der Stadt erhebt.
Ein spanischer Soldat namens Alonso Cabrera gründete den Ort 1642 als Militärposten, um Konflikte zwischen lokalen indigenen Gruppen in der Region zu bewältigen. Die Siedlung entwickelte sich später zu einer etablierten Gemeinschaft mit einer beständigen kolonialen Architektur.
Der Ort wurde 2005 als Pueblo Mágico anerkannt und zieht Besucher an, die die lokalen Handwerkstraditionen und das alltägliche Leben in diesem Ort erkunden möchten. Die Bewohner praktizieren hier Fertigkeiten, die über Generationen weitergegeben wurden, sichtbar in den Läden und während der lokalen Feste.
Die Reise aus Querétaro-Stadt dauert etwa 40 Minuten, und regelmäßige Busverbindungen fahren vom Zentralterminal ab, was die Anreise unkompliziert macht. Es ist ratsam, früh anzukommen, um die engen Straßen und lokalen Geschäfte in Ruhe zu erkunden.
Die Felsformation ist der freiliegende Kern eines erloschenen Vulkans, der sich vor etwa 8,7 Millionen Jahren bildete. Diese geologische Struktur macht den Ort zu einem Fenster in die prähistorische Vergangenheit der Region.
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