Sierra Gorda Biosphere Reserve, Biosphärenreservat in Querétaro, Mexiko.
Die Sierra Gorda ist ein Biosphärenreservat in den Bergen des nordöstlichen Bundesstaates Querétaro und erstreckt sich über 383.567 Hektar. Das Gebiet umfasst steile Schluchten, Flusstäler und dichte Wälder, die sich über fünf Gemeinden verteilen und zahlreiche Ökosysteme beherbergen.
Ein Präsidialerlass erklärte das Gebiet 1997 zum Schutzgebiet und führte zur Aufnahme in das Programm Mensch und Biosphäre der UNESCO. Indigene Gruppen besiedelten die Berge jahrhundertelang, bevor spanische Missionare im 18. Jahrhundert religiöse Außenposten errichteten.
Fünf franziskanische Missionen aus dem 18. Jahrhundert prägen die Region und verbinden europäische Architektur mit indigenen Elementen, die bis heute als Gotteshäuser genutzt werden. Die lokalen Gemeinden betreiben Öko-Tourismus-Projekte und pflegen traditionelle Lebensweisen, die seit Generationen an diese Berglandschaft angepasst sind.
Die Bundesstraße 120 nach Querétaro und die Bundesstraße 69 nach San Luis Potosí bilden die Hauptzugänge zur Region. Wege im Reservat reichen von einfachen Wanderungen bis zu anspruchsvollen Bergstrecken, die für verschiedene körperliche Fähigkeiten geeignet sind.
Die Höhenunterschiede zwischen 200 und 3.160 Metern schaffen verschiedene Mikroklimata mit jährlichen Niederschlagsmengen zwischen 350 und 2.000 Millimetern. Diese Variation ermöglicht das Zusammenleben von Wüstenkakteen und Nebelwäldern innerhalb desselben Schutzgebiets.
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