Querétaro, Bundesstaat im Zentrum Mexikos.
Querétaro ist ein Bundesstaat in Zentralmexiko, der sich über mehr als 11.000 Quadratkilometer erstreckt und vom Hochland der Sierra Madre Oriental bis zu den fruchtbaren Ebenen im Süden reicht. Die Landschaft wechselt zwischen Bergketten im Norden und weiten Tälern mit gemäßigtem Klima, wo landwirtschaftliche Flächen und Industriezonen nebeneinander liegen.
Spanische Truppen erreichten die Region 1531 und besiegten die ansässigen Otomi- und Chichimeken-Völker, um dann in den folgenden Jahrzehnten koloniale Siedlungen zu gründen. Im 19. Jahrhundert spielte das Gebiet eine wichtige Rolle in den Unabhängigkeitskämpfen Mexikos und später in der Zeit des Bürgerkriegs.
Kolonialkirchen aus der Zeit der Franziskaner prägen mehrere Orte und zeigen ihre reich verzierten Innenhöfe und Fassaden den Besuchern. Lokale Feste bringen religiöse Prozessionen, traditionelle Tänze und Handwerksmärkte zusammen, wo Familien aus den umliegenden Gemeinden ihre Waren verkaufen und alte Bräuche pflegen.
Die Hauptstadt Santiago de Querétaro liegt zentral und bietet Zugang zu Städten wie San Juan del Río und zu den Bergregionen der Sierra Gorda. Mietwagen oder Busverbindungen helfen bei der Fortbewegung innerhalb des Gebiets, da öffentliche Verkehrsmittel in ländlichen Teilen begrenzt sind.
Die Sierra Gorda Biosphäre bewahrt mehrere Mikroklimata auf engem Raum, von Halbwüsten über Nebelwälder bis zu Schluchten mit tropischer Vegetation. Wanderer können an einem Tag durch verschiedene Klimazonen gehen und dabei Pflanzenarten sehen, die sonst hunderte Kilometer voneinander entfernt vorkommen.
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