Capulálpam de Méndez, Bergdorf in der Sierra Norte, Mexiko
Capulalpam de Méndez ist ein Bergdorf in der Region Sierra Norte von Oaxaca, Mexiko, das sich auf 2.073 Metern Höhe befindet und traditionelle Lehmgebäude bietet. Die Umgebung ist geprägt von Berglandschaften und Nebelwäldern der Sierra Juárez.
Der Ort entstand um 1200, als Zapoteken eine Siedlung gründeten und prägte die Entwicklung der Region nachhaltig. Die erste rechtliche Anerkennung durch die Behörden von Neu-Spanien erfolgte im März 1599.
Die Gemeinde bewahrt Zapoteken-Traditionen durch jährliche Feste und lokale Spezialitäten wie Mole und hausgemachte Mezcal-Herstellung. Besucher können diese Lebensweise in den Straßen und bei Begegnungen mit Bewohnern unmittelbar erleben.
Das Dorf bietet Unterkünfte in Holzhütten und Campingplätzen für verschiedene Reisebudgets an. Geführte Touren erschließen den Nebelwald und die Umgebung auf organisierten Wegen.
Ein lokales Heilzentrum bietet traditionelle Behandlungen mit Heilpflanzen und Temazcal-Zeremonien an, die auf jahrtausendealten indigenen Praktiken basieren. Diese Therapien sind ein lebendiger Teil der medizinischen Traditionen der Zapoteken-Kultur.
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