Zacatecas, Bundesstaat im nördlichen Zentrum Mexikos
Zacatecas ist ein Bundesstaat im nördlichen Zentralmexiko mit trockenem Hochland und Gebirgszügen an beiden Rändern. Die Landschaft wechselt zwischen flachem Grasland und steilen Hängen mit vereinzelten Siedlungen in den Tälern.
Silberfunde in den 1540er Jahren lockten spanische Kolonisten an, die Bergwerke und Siedlungen gründeten. Die Bergbauaktivität prägte Wirtschaft und Gesellschaft über Jahrhunderte bis in die heutige Zeit.
In den verschiedenen Gemeinden entstanden Handwerkstraditionen aus den Tagen der Minen, heute noch an Schmuckarbeiten und Textilien sichtbar. Lokale Märkte zeigen regionale Lebensmittel wie getrocknete Chilischoten und frisches Obst aus den Tälern.
Reisen zwischen Städten erfordern Geduld, da die Entfernungen groß sind und Straßen über Berge führen. Hochland bringt kühle Abende selbst in warmen Monaten, daher empfiehlt sich Kleidung in Schichten.
Viele ältere Bergwerksschächte liegen versteckt in Hügeln und sind heute Fledermauskolonien. Ländliche Gebiete produzieren mehr Bohnen als jede andere Region Mexikos und beliefern Märkte im ganzen Land.
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