San Luis Potosí, Bundesstaat im Zentrum Mexikos.
San Luis Potosí ist ein Bundesstaat im zentralen Teil Mexikos, der sich über bergige Ketten, trockene Hochebenen und tropische Täler im Osten erstreckt. Die Landschaft wechselt von kahlen Hügeln und Wüstenvegetation im westlichen Altiplano zu grünen Schluchten und Flüssen in der Huasteca, wo Wasserfälle und Palmenhaine vorkommen.
Spanische Kolonisten gründeten die ersten Siedlungen Ende des 16. Jahrhunderts, nachdem sie Gold- und Silbervorkommen in den Bergen des Altiplano entdeckten. Der Name verbindet Ludwig IX. von Frankreich mit den Bergwerken von Potosí in Bolivien, deren mineralischer Reichtum als Vorbild diente.
Regionale Feste folgen dem katholischen Kalender und mischen sich mit vorkolumbianischen Ritualen, besonders in den Gemeinden der Huasteca, wo indigene Musik und Tanz bei Erntefeiern präsent bleiben. Tacos und enchiladas potosinas werden nach Familienrezepten zubereitet, die auf lokalen Zutaten wie getrockneten Chilis und handgemachtem Käse basieren.
Der Flughafen Ponciano Arriaga in der Hauptstadt bietet Verbindungen zu größeren mexikanischen Städten, während Autobahnen nach Monterrey, Mexiko-Stadt und an die Nordgrenze führen. Reisende sollten Höhenunterschiede beachten, da das westliche Hochland auf über 2000 Metern liegt, während die Huasteca auf Meereshöhe abfällt.
Die Huasteca Potosina umfasst Wasserfälle wie Tamul und Minas Viejas, die durch türkisfarbene Becken inmitten dichter Vegetation fließen und oft nur per Boot oder Wanderweg erreichbar sind. Im Altiplano zeigen verlassene Bergbauanlagen aus dem 17. Jahrhundert Steinmauern und Schächte, die in die Berghänge geschnitten wurden.
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