Sierra del Lacandón, Tropischer Nationalpark in Petén, Guatemala
Sierra del Lacandón ist ein Nationalpark im Nordwesten Guatemalas, im Departement Petén, nahe der Grenze zu Mexiko. Der Park besteht aus dichtem tropischem Regenwald über Kalksteinkämmen, die sich zu einem verzweigten Netz von Schluchten und Flussläufen formen.
Das Gebiet des Parks war jahrhundertelang von Maya-Gemeinschaften bewohnt, die mehrere archäologische Stätten hinterließen, die heute noch im Wald verborgen sind. Der Park wurde im späten 20. Jahrhundert offiziell ausgewiesen, als das Schutzgebiet Petén ausgebaut wurde.
Der Park liegt in einem Gebiet mit tiefer Maya-Verbundenheit, und die Namen der örtlichen Gemeinden spiegeln diese Verbindung wider. Menschen hier haben eine lange Geschichte der Zusammenarbeit mit Schutzprogrammen, während sie traditionelle Beziehungen zum Wald bewahren.
Ein Besuch ist am besten mit ortskundigen Führern möglich, da die Wege im Wald schnell unübersichtlich werden. Starke Regenfälle und schlammige Bedingungen sind das ganze Jahr über möglich, daher sind geeignete Kleidung und ausreichend Wasser unbedingt notwendig.
Der Park bildet einen Waldkorridor, der sich in Richtung Mexiko erstreckt und es Wildtieren ermöglicht, große Entfernungen zurückzulegen. Diese Verbindung macht ihn zu einem Bestandteil eines grenzüberschreitenden Schutznetzes, das auf beiden Seiten der Grenze zusammenarbeitet.
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