Campeche, Hauptstadt im Südosten Mexikos
Campeche erstreckt sich über den westlichen Teil der Yucatán-Halbinsel mit Kalksteinebenen, tropischem Wald und einer Küstenlinie von 523 Kilometern am Golf von Mexiko. Das Gelände wechselt zwischen trockeneren Abschnitten im Norden und dichter bewachsenen Gebieten im Süden, wo sich auch große Naturschutzgebiete befinden.
Das Gebiet trennte sich 1857 von Yucatán und wurde 1862 offiziell ein eigener Bundesstaat, nachdem es Jahrhunderte unter spanischer Kolonialherrschaft und zuvor unter Besiedlung der Maya stand. Die politische Neuordnung folgte auf lange Auseinandersetzungen um Autonomie und wirtschaftliche Kontrolle in der Region.
In der Stadt Campeche zeigt das Museum für Maya-Archäologie Fundstücke aus alten Siedlungen wie Edzná und Calakmul sowie anderen Fundorten der Region. Die Ausstellungsstücke vermitteln einen Eindruck davon, wie die Menschen hier vor Hunderten von Jahren lebten und ihre Umgebung gestalteten.
Das Gebiet ist über ein Netz von Eisenbahnlinien, Fernstraßen und Flugverbindungen vom internationalen Flughafen mit dem restlichen Mexiko verbunden. Reisende erreichen sowohl die Küste als auch das Binnenland auf gut ausgebauten Straßen, wobei sich längere Fahrten im Süden durch dichten Bewuchs ziehen können.
Die Calakmul-Biosphärenreserve beherbergt tiefe Kalksteinhöhlen, die Wasser für die Landwirtschaft liefern und das ökologische Gleichgewicht der Region aufrechterhalten. Diese unterirdischen Systeme speisen auch Flüsse und Lagunen, die entlang der Küste und im Landesinneren zu finden sind.
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