Chichén-Itzá, Präkolumbischer Archäologiekomplex in Tinum, Mexiko.
Chichén-Itzá ist ein großer archäologischer Komplex aus der vorkolumbianischen Zeit in Yucatán, der aus Tempeln, Plätzen und Ballplätzen besteht. Die Bauwerke zeigen eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen und sind über ein weitläufiges Gelände verteilt.
Der Ort entwickelte sich vom 6. Jahrhundert an zu einem wichtigen Zentrum und vereinte später Maya- und Tolteken-Einflüsse. Dies führte zu einer einzigartigen Mischung von Bautechniken und religiösen Ideen, die sich in den Bauwerken widerspiegelt.
Der Ballplatz war ein Ort für zeremoniellen Wettkampf und religiöse Rituale, die zum täglichen Leben dieser antiken Stadt gehörten. Die Akustik des Ortes war so gestaltet, dass Stimmen und Geräusche über große Entfernungen hörbar waren und die Bedeutung der dort stattfindenden Spiele unterstrichen.
Das Gelände ist groß und erfordert mehrere Stunden zum Erkunden, daher ist bequemes Schuhwerk und Sonnenschutz wichtig. Wasser ist am besten mitgebracht werden, da die Verfügbarkeit vor Ort begrenzt ist.
Ein akustisches Phänomen auf der großen Treppe verstärkt Geräusche und Handklatschen in unerwartete Richtungen, was den Besuchern heute noch verblüfft. Dies könnte eine absichtliche Designentscheidung gewesen sein, um während der Zeremonien ein besonderes Erlebnis zu schaffen.
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