Mississippi, Hauptflusssystem im zentralen Vereinigten Staaten.
Der Mississippi erstreckt sich über etwa 3.766 Kilometer von seinem Ursprung am Lake Itasca in Minnesota bis zum Golf von Mexiko und durchquert dabei zehn Bundesstaaten. Dieser Hauptstrom bildet mit dem Missouri und dem Ohio ein zusammenhängendes Flusssystem, das große Teile der zentralen Vereinigten Staaten durchzieht.
Indigene Völker wie die Choctaw, Chickasaw und Sioux ließen sich seit dem vierten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung an den Ufern nieder und nutzten den Fluss als Handelsweg. Später etablierten europäische Siedler im 17. und 18. Jahrhundert Handelsposten und Städte, die den Fluss zur Hauptverkehrsader machten.
Entlang des Flusses finden sich viele Gemeinden, in denen Fischerei und Bootsfahrten noch immer Teil des täglichen Lebens sind. Lokale Festivals feiern die Flusskultur mit Musik und regionalen Speisen, die Besucher an Ufergemeinden erleben können.
Der Fluss lässt sich von zahlreichen Punkten aus beobachten, von städtischen Uferpromenaden bis zu abgelegenen Naturgebieten, wobei jede Region eigene Zugangs- und Beobachtungsmöglichkeiten bietet. Wer Bootstouren plant, sollte beachten, dass Strömung und Verkehr je nach Abschnitt stark variieren können.
Am Lake Pepin, einer natürlichen Verbreiterung des Flusses, erfand Ralph Samuelson 1922 den Wassersport, der heute als Wasserski bekannt ist. Dieser Abschnitt ist auch Heimat eines der wenigen natürlich entstandenen Seegebiete innerhalb des Flusslaufs.
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