Louisiana Offshore Oil Port, Ölterminal im Golf von Mexiko, Louisiana, Vereinigte Staaten
Die Louisiana Offshore Oil Port ist eine Ölumschlaganlage im Golf von Mexiko, etwa 12 Seemeilen vor der Küste. Sie verfügt über drei Einzelpunkt-Anlegesysteme, die es Tankern ermöglichen, Rohöl direkt in unterirdische Pipelines zu pumpen, die zum Festland führen.
Die Anlage nahm 1981 den Betrieb auf und war damals der erste Tiefwasser-Ölhafen der Vereinigten Staaten. Sie wurde gebaut, um die wachsende Nachfrage nach Rohölimporten zu bewältigen, da die inländische Produktion nicht ausreichte.
Der Hafen stellt einen Meilenstein in der amerikanischen Industrieentwicklung dar und prägt die maritime Ölinfrastruktur am Golf.
Die Anlage liegt weit draußen im Golf und ist nur per Boot oder Hubschrauber erreichbar, daher nicht für regelmäßige Besucherverkehr geöffnet. Die Operationen laufen kontinuierlich das ganze Jahr über, und Zugang ist nur für Fachpersonal mit Genehmigung möglich.
Die Anlage ist mit acht unterirdischen Salzkavernen in der Tiefe verbunden, die zusammen bis zu 40 Millionen Barrel Rohöl in natürlichen geologischen Formationen speichern können. Diese Salzformationen bieten eine sichere und stabile Umgebung für die Langzeitlagerung von Öl unter dem Meeresboden.
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