Jackson Square, Historischer Platz im französischen Viertel, New Orleans, Vereinigte Staaten.
Jackson Square ist ein öffentlicher Platz im French Quarter von New Orleans, der etwa einen Hektar Grünfläche umfasst und von schmiedeeisernen Zäunen eingefasst wird. Gepflasterte Wege führen durch den Park und treffen sich an einer bronzenen Reiterstatue in der Mitte, um die herum Rasenflächen und niedrige Hecken angelegt sind.
Der Platz entstand 1721 unter französischer Kolonialherrschaft als militärischer Paradeplatz und trug ursprünglich den Namen Place d'Armes. Die Umbenennung erfolgte 1851 zu Ehren von Andrew Jackson, der während des Krieges von 1812 die Stadt vor einer britischen Invasion schützte.
Der zentrale Platz trägt seinen Namen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts als Erinnerung an einen militärischen Sieg. Besucher finden hier heute ein offenes Forum für lokale Künstler, die ihre Gemälde entlang der schmiedeeisernen Umzäunung zeigen, während Straßenmusiker im Hintergrund spielen.
Die drei Straßen rund um den Platz sind seit den frühen siebziger Jahren für Kraftfahrzeuge gesperrt und bilden nun eine Fußgängerzone. Besucher können über mehrere Eingänge die zentrale Grünfläche betreten und auf Bänken entlang der Wege rasten, während sie den Blick auf die umliegenden historischen Gebäude genießen.
Der Bildhauer Clark Mills schuf 1856 die bronzene Reiterstatue in der Mitte, die als technische Meisterleistung gilt, da sich das Pferd nur auf seinen Hinterbeinen erhebt. Insgesamt entstanden drei identische Versionen dieses Denkmals, die heute an unterschiedlichen Orten in den Vereinigten Staaten stehen.
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