Metairie, Vom Zensus definierter Ort in Jefferson Parish, Louisiana, Vereinigte Staaten
Metairie erstreckt sich als Vorort westlich von New Orleans entlang des Lake Pontchartrain und besteht aus Wohngebieten, Geschäftsstraßen und niedrigen Bauten, die sich über eine flache Ebene verteilen. Die Straßen verlaufen meist parallel oder rechtwinklig zueinander und werden von Kanälen und Abflussrinnen begleitet, die das überschüssige Regenwasser ableiten.
Französische Pächter rodeten ab den 1720er Jahren Land entlang einer natürlichen Erhebung, um Gemüse und Getreide für New Orleans anzubauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verwandelte sich das ehemalige Farmland in eine schnell wachsende Vorstadtgemeinde mit Einkaufszentren und Wohnsiedlungen.
In vielen Wohnvierteln sieht man Häuser im Ranch-Stil oder mit erhöhten Fundamenten aus den 1950er und 1960er Jahren, gebaut nach den Vorgaben des Klimas. Die Namen alter Straßen erinnern an französische Siedler, obwohl das moderne Leben hier hauptsächlich durch Einkaufszentren und Bürogebäude entlang der breiten Durchgangsstraßen geprägt wird.
Der Ort lässt sich am einfachsten mit dem Auto erreichen, da die Hauptstraßen breit sind und Parkplätze an den meisten Geschäften vorhanden sind. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte beachten, dass die Entfernungen zwischen den einzelnen Vierteln oft groß sind und schattige Gehwege nicht überall angelegt wurden.
Viele Häuser wurden nach dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005 auf noch höhere Fundamente gesetzt, sodass die Wohnfläche mehrere Fuß über der Straße liegt. Diese bauliche Anpassung veränderte das Erscheinungsbild ganzer Straßenzüge und machte Eingangstreppen zu einem alltäglichen Anblick.
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