Marsden Mounds, Archäologische Hügel in Richland Parish, Louisiana.
Die Marsden Mounds sind eine archäologische Stätte in Richland Parish mit fünf Erdwällen und zwei Wallabschnitten entlang des östlichen Randes von Macon Ridge. Die Erhebungen sind über ein breites, offenes Gelände verteilt und zeigen die charakteristische Anordnung prähistorischer Zeremonialzonen.
Die Stätte zeigt Besiedlungsspuren von etwa 1500 v.Chr. bis 1200 n.Chr., beginnend mit der Poverty Point-Kultur und fortlaufend bis zur Troyville-Coles Creek-Periode. Die Marsden Phase um 500-600 n.Chr. markiert einen wichtigen Moment in der kulturellen Entwicklung des Tensas-Beckens.
Die Stätte dient als wichtiger Referenzpunkt für die Marsden-Phase zwischen 500-600 n. Chr. und trägt zum chronologischen Verständnis der Tensas-Becken-Region bei.
Das Gelände ist über die Louisiana Route 134 oder den US Highway 80 zum Poverty Point Parkway erreichbar, das sich am Poverty Point Reservoir State Park befindet. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und auf wechselndes Wetter vorbereitet sein, da die Mounds auf offenem Terrain liegen.
Der größte Hügel, Mound E, erhebt sich etwa 4 Meter hoch mit einer Grundfläche von etwa 45 Metern Quadrat und liegt gegenüber von einem breiten, ebenen Platz, der die Mounds voneinander trennt. Dieser Abstand zwischen den Strukturen zeigt die sorgfältige Planung des ursprünglichen Zeremonialplatzes.
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