Negril, Küstenstadt im westlichen Jamaika
Negril ist eine Küstenstadt im westlichen Jamaika, die sich entlang einer geschwungenen Bucht erstreckt und weiße Sandstrände neben felsigen Kalksteinklippen verbindet. Transparente Gewässer säumen das Ufer, wo flaches Wasser allmählich in tiefere Bereiche übergeht.
Spanische Seeleute landeten hier 1494 und benannten den Ort nach dem dunklen Aussehen der küstennahen Gewässer oder nach Aalen, die in der Gegend lebten. Über die folgenden Jahrhunderte blieb die Siedlung ein ruhiger Fischerplatz, bis Reisende in den 1960er Jahren auf das Gebiet aufmerksam wurden.
Urlauber aus vielen Ländern finden hier ein geselliges Küstenleben mit Reggae-Klängen, die oft aus kleineren Bars und Grillständen entlang der Straße dringen. Einheimische Fischer bringen täglich ihren Fang zu einfachen Marktplätzen, wo frischer Fisch und Meeresfrüchte direkt verkauft werden.
Wer von Montego Bay anreist, folgt der Küstenstraße nach Südwesten, vorbei an weitläufigen Zuckerrohrfeldern und kleineren Ortschaften. Die Strände verteilen sich über eine längere Strecke, sodass ein Spaziergang zwischen den Abschnitten Zeit benötigt oder ein kurzes Taxi sinnvoll wird.
Kalksteinhöhlen unter den Klippen öffnen sich direkt zum Meer und bieten Schwimmern natürliche Becken mit kühlem Wasser. Mangrovenwälder im nahen Sumpfgebiet dienen als Brutstätten für Jungfische, die später in die umliegenden Korallenriffe ziehen.
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