Villa Celina, Siedlung in Argentinien
Villa Celina ist ein Stadtteil in La Matanza, westlich von Buenos Aires, wo bolivianische Migranten und ihre Nachkommen seit vielen Jahren leben. Der Ort besteht aus einfachen Häusern, kleinen Läden und Märkten, die sich entlang einfacher Straßen erstrecken und eine enge, lebendige Nachbarschaftsgemeinschaft bilden.
Das Gebiet war ursprünglich Siedlungsgebiet der Querandí, bevor es im frühen 17. Jahrhundert unter europäische Kontrolle kam und später als Farmland genutzt wurde. In der modernen Zeit siedelten sich ab dem späten 20. Jahrhundert verstärkt bolivianische Migranten an, und Villa Celina wurde 2013 offiziell als eigenständiger Stadtteil anerkannt.
Villa Celina ist ein Stadtteil, dessen Identität stark von bolivianischen Migranten geprägt wird, die dort seit Jahrzehnten leben und ihre Traditionen bewahren. Man sieht überall Läden mit bolivianischen Produkten, färbige Straßenmärkte und Menschen, die ihre Sprache und Bräuche im Alltag weitergeben.
Man erreicht Villa Celina leicht mit öffentlichen Bussen von Buenos Aires aus, und die Hauptstraßen sind einfach zu navigieren. Der Besuch ist zu jeder Zeit möglich, wobei die September-Feiertage und Wochenendmärkte besonders lebhaft sind und interessante Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten bieten.
Ein Flugzeug führte 1910 den ersten nächtlichen Flugversuch der Welt auf dem Grundstück der Familie Madero durch, was heute noch in lokalen Geschichten erwähnt wird. Dieses Ereignis bleibt ein Punkt des Stolzes für die Nachbarschaft und zeigt ihre Verbindung zu wichtigen Momenten in der Luftfahrtgeschichte.
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