Chuí, Grenzgemeinde in Rio Grande do Sul, Brasilien
Chuí ist eine Grenzstadt in Rio Grande do Sul und erstreckt sich entlang einer internationalen Straße, die Brasilien von Uruguay trennt. Die Schwesterstadt Chuy liegt auf der anderen Seite dieser Grenzlinie und bildet mit ihr ein zusammenhängendes städtisches Gebiet.
Der Ort begann als kleines Dorf unter der Verwaltung von Santa Vitória do Palmar und erlangte 1997 die Unabhängigkeit als eigenes Municipium. Diese administrative Trennung ermöglichte eine eigenständige Entwicklung an der Grenzregion.
Die Einwohner stammen aus verschiedenen Herkunftsregionen und bilden eine vielfältige Gemeinde, in der sich unterschiedliche Traditionen und Geschäfte vermischen. Diese Mischung prägt das Alltagsleben und das Gesicht der Stadt.
Busse fahren regelmäßig von Porto Alegre, Pelotas und Rio Grande zur Bushaltestelle in der Straße Venezuela 247. Besucher sollten sich auf Grenzkontrollen vorbereiten, wenn sie zu Fuß nach Uruguay gehen möchten.
Der Ort markiert den südlichsten Punkt Brasiliens und ist Teil eines bekannten Ausspruchs, der die geografische Ausdehnung des Landes beschreibt. Dieser Bezug zur physischen Grenzlage macht ihn für Brasilianische Geographie besonders bedeutsam.
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