Santo André, Industriegemeinde in São Paulo, Brasilien.
Santo André ist eine Gemeinde in der Metropolregion São Paulo und gehört zur ABC-Region, die für Industriebetriebe bekannt ist. Die Stadt erstreckt sich vom flacheren Stadtgebiet bis zu bewaldeten Hügeln im südlichen Distrikt Paranapiacaba, wo Wasserschutzgebiete liegen.
Ein früher Weiler wurde hier Mitte des 16. Jahrhunderts gegründet, aber die Siedlung verlor an Bedeutung und verschwand. Die heutige Gemeinde entstand ab dem 19. Jahrhundert mit dem Bau der Eisenbahn nach Santos und erhielt 1938 offizielle Stadtrechte.
Die Stadt trägt einen Heiligennamen und entwickelte sich früh zur Arbeiterstadt mit Fabriken und Wohnvierteln für ihre Beschäftigten. Traditionelle Märkte und Restaurants zeigen brasilianische Küche neben italienischen und japanischen Einflüssen, die seit den Einwanderungswellen präsent sind.
Die Stadt lässt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus São Paulo erreichen, und Hauptstraßen verbinden die Stadtteile miteinander. Besucher finden Restaurants, Parks und Geschäfte im Zentrum, während Paranapiacaba im Süden eine ruhigere Waldumgebung bietet.
Paranapiacaba bewahrt noch alte Eisenbahnhäuser im englischen Stil aus der Zeit, als britische Unternehmen die Bahnstrecke betrieben. Nebelfelder ziehen regelmäßig durch den südlichen Distrikt und geben ihm ein besonderes Klima.
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