Fernando de Noronha, Insel im Atlantik, Brasilien
Fernando de Noronha ist eine kleine Inselgruppe im Atlantischen Ozean, vor der Nordostküste Brasiliens, die als Meeresschutzgebiet und UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt ist. Die Gruppe besteht aus einer Hauptinsel und mehreren kleineren unbewohnten Felsen, mit Vulkanklippen, Sandbuchten und Korallenriffen.
Die Insel wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von portugiesischen Seefahrern entdeckt und diente im Laufe der Jahrhunderte als Festung, Gefängnis und Militärbasis. Die alten Festungsanlagen aus der Kolonialzeit sind noch heute auf der Insel zu sehen.
Fernando de Noronha hat einen portugiesischen Namen, der auf einen Kaufmann aus dem 16. Jahrhundert zurückgeht, dem die Insel zeitweise überlassen wurde. Heute ist sie bei brasilianischen Reisenden sehr beliebt, die für ein paar Tage dem Alltag entfliehen wollen.
Die Insel ist nur mit dem Flugzeug gut erreichbar, wobei die meisten Flüge von Recife oder São Paulo abgehen. Vor Ort lässt sie sich am besten mit einem gemieteten Buggy oder zu Fuß erkunden, da die Wege kurz und gut begehbar sind.
Obwohl die Insel weit draußen im Atlantik liegt, befindet sie sich zeitlich in derselben Zone wie das brasilianische Festland und ist doch eine Stunde voraus. Wer bei Sonnenaufgang am Strand steht, erlebt das Licht früher als fast jeder andere auf dem amerikanischen Kontinent.
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