Beaufortsee, Randmeer zwischen Alaska und den Nordwestterritorien, Arktischer Ozean.
Das Beaufort-Meer erstreckt sich zwischen Alaska und den Nordwest-Territorien als Teil des Arktischen Ozeans. Sein Meeresboden fällt stellenweise auf über 3.000 Meter (fast 10.000 Fuß) ab und bildet ein ausgedehntes Unterwasserbecken.
Der britische Admiral Francis Beaufort verlieh dem Meer im 19. Jahrhundert seinen Namen durch seine Arbeit an der Windstärkenskala. Ölfunde in den 1960er-Jahren veränderten die Region und zogen industrielle Entwicklung an die abgelegene Küste.
Entlang der Küste nutzen die Bewohner ein System von Eisbedingungen und saisonalen Rhythmen, das die Bewegung auf dem Wasser prägt. Diese Kenntnisse werden seit Generationen weitergegeben und bestimmen, wann und wie das Meer befahren wird.
Die Eisdecke dehnt sich im Winter aus und zieht sich im Sommer zurück, wodurch sich die Zugänglichkeit das ganze Jahr über verändert. Wer die Küste besucht, sollte sich auf extreme Kälte und plötzliche Wetterumschwünge vorbereiten.
Unter der Oberfläche liegen mehrere Wasserschichten übereinander, die jeweils unterschiedliche Temperaturen und Salzgehalte aufweisen. Diese Schichtung beeinflusst die Meeresströmungen und das Leben in der Tiefe.
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