Santa Cruz del Norte, Verwaltungseinheit in Kuba
Santa Cruz del Norte ist eine kleine Hafenstadt in der Provinz Mayabeque an der Nordküste Kubas, die sich um traditionelle Fischerei und mehrere Industrien entwickelt hat. Das Stadtbild wird geprägt durch das Rum-Destillerium für Havana Club, ein Kraftwerk, Flussszenen mit traditionellen Fischerbooten und ein Stadtcenter mit fort aus der spanischen Zeit, kleineren Museen und lokalen Geschäften.
Die Stadt wurde 1714 von vier kanarischen Familien gegründet und wuchs zunächst als Fischerdorf. Im 20. Jahrhundert wurde sie durch die Zuckerproduktion und später durch die Rumherstellung geprägt, insbesondere als die Havana Club-Destillerie entstand und sich in der Stadt etablierte.
Santa Cruz del Norte trägt seinen Namen von den kanarischen Siedlern, die die Stadt 1714 gründeten, und diese Verbindung zu Spanien ist bis heute in der Architektur und den Traditionen spürbar. Die Fischer, die traditionelle Boote vom Fluss aus nutzen, prägen das tägliche Leben und zeigen eine Lebensweise, die sich über Generationen bewahrt hat.
Die Stadt liegt etwa 10 Kilometer von Playa Jibacoa entfernt und ist leicht mit Taxi, Mietwagen oder Motorroller erreichbar. Besucher sollten wissen, dass die Straßen ruhig sind und die meisten Orte zu Fuß zu erreichen sind, was ein Erkunden des Stadtzentrums und der Flussszenen ermöglicht.
Die Stadt hat eine Städtepartnerschaft mit Santa Cruz de Tenerife in Spanien, was zwei Orte mit ähnlichen Namen und gemeinsamen Wurzeln verbindet, obwohl sie auf verschiedenen Kontinenten liegen. Diese Verbindung fördert kulturelle Beziehungen und zeigt, wie die kanarischen Ursprünge der Stadt in modernen Zeiten noch Bedeutung haben.
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