Alamar, Wohnviertel im sowjetischen Stil in Habana del Este, Kuba.
Alamar ist ein Wohnviertel in Habana del Este, das aus fünf bis sechs Geschosse hohen Wohnblöcken besteht, die nach Standardmustern und mit modernen Baumethoden errichtet wurden. Die Gebäude folgen einem praktischen Schema mit integrierten Grundbedarf wie Schulen, Läden und Freizeitanlagen in unmittelbarer Nähe.
Das Viertel entstand in den 1970er Jahren aus einem staatlichen Programm zur Lösung von Wohnungsknappheit, bei dem lokale Bauteams in Eigeninitiative arbeiteten. Dieser Ansatz ermöglichte es, schnell und in großem Umfang neue Wohnungen für Familien bereitzustellen.
Das Viertel ist als Zentrum des kubanischen Hip-Hop bekannt und wurde zum Geburtsort des jährlichen Rap-Festivals, das 1995 zum ersten Mal stattfand. Die Musikszene prägt das tägliche Leben und die Identität dieser Gemeinde bis heute.
Der Zugang zur Nachbarschaft ist einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und die Infrastruktur ist für Fußgänger konzipiert, mit kurzen Wegen zu täglichen Bedarf. Besucher sollten früh am Tag kommen, um das alltägliche Leben zu beobachten und lokale Aktivitäten zu entdecken.
Das Organoponico Vivero Alamar ist ein urbaner Bauernhof auf zehn Hektar Fläche, auf dem Bio-Gemüse und Heilpflanzen angebaut werden. Lokale ältere Menschen arbeiten hier und geben dem Projekt eine starke Verbindung zur Gemeinde.
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