El Templete, Neoklassizistischer Tempel in Alt-Havanna, Kuba
El Templete ist ein klassizistisches Gebäude auf der Plaza de Armas in der Altstadt von Havana, unmittelbar vor dem Palacio de los Capitanes Generales gelegen. Im Inneren befinden sich drei große Gemälde, die den französische Maler Jean Baptiste Vermay schuf und die Gründungsmotive der Stadt darstellen.
Der Tempel wurde 1828 eingeweiht und markiert den Ort, an dem spanische Konquistadoren 1519 die erste Messe abhielten und Havana gründeten. Die drei Gemälde dokumentieren diese frühen Ereignisse wie die erste Messe, das erste Rathastreffen und die kirchliche Segnung durch Bischof Espada.
Das Gebäude nimmt Platz neben einem großen Ceiba-Baum ein, der von vielen Einheimischen als heilig angesehen wird. Besucher sehen Menschen, die um den Baum herumgehen und sich Zeit nehmen, um bei ihm innezuhalten.
Der Standort liegt am Rande des Platzes Plaza de Armas, leicht zu Fuß erreichbar und von überall in der Altstadt aus sichtbar. Der Zugang ist eben und offen, was das Besuchen besonders einfach macht.
Neben dem Gebäude steht ein alter Ceiba-Baum, unter dem jedes Jahr tausende Menschen zusammenkommen, um den Baum dreimal zu umkreisen und Münzen zu werfen. Dieses Ritual ist für viele ein Zeichen persönlichen Wunsches und verbindet Spirituelles mit Volksbrauch.
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