Floridastraße, Meerespassage zwischen den Florida Keys und Kuba, Vereinigte Staaten und Kuba.
Der Florida-Kanal ist ein Meeresgebiet, das die Florida Keys von Kuba trennt und den Golf von Mexiko mit dem Atlantik verbindet. Die Passage ist etwa 150 Kilometer lang und durchschnittlich 80 Kilometer breit, mit wechselnden Tiefenbereichen, die Nautik und Schifffahrt beeinflussen.
Spanische Entdecker dokumentierten diese Gewässer erstmals zu Beginn des 16. Jahrhunderts während ihrer Erkundungen der nordamerikanischen Küste. Das Gebiet wurde später zu einer Hauptroute für transatlantische Schiffe und bleibt ein bedeutsames Gewässer in der globalen Schifffahrtsgeschichte.
Der Meeresstrahl ist in der lokalen Folklore als Grenzgewässer bekannt und prägt das Selbstverständnis von Fischergemeinden auf beiden Seiten. Die Strömungen und Tiefenunterschiede beeinflussen seit Jahrhunderten, wo Menschen fischen und wie sie ihre Boote handhaben.
Das Gebiet ist für internationale Schiffe zugänglich, aber Besucher sollten sich der starken Meeresströmungen und wechselnden Wetterbedingungen bewusst sein. Eine Besichtigung vom Wasser aus oder von den Küstenpunkten erfordert nautische Erfahrung oder eine organisierte Bootsfahrt.
Ein Jahrhundert nach seiner ersten Dokumentation versank eine spanische Flotte mit Schätzen während eines Sturms in diesen Gewässern. Die Wracks von Schiffen wie der Nuestra Señora de Atocha wurden später von Schatzsuchern entdeckt und bleiben archäologisch bedeutsam.
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