Florida Keys, Archipel in Florida, Vereinigte Staaten
Die Florida Keys erstrecken sich etwa 190 Kilometer südlich von Miami entlang der Florida Straits und bilden eine natürliche Barriere zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Golf von Mexiko. Die Inselkette besteht aus Kalksteininseln unterschiedlicher Größe, von denen einige bewohnt sind, während andere als geschützte Naturgebiete dienen.
Der spanische Entdecker Ponce de León kartierte diese Inselkette im Jahr 1513 und etablierte damit den ersten dokumentierten europäischen Kontakt mit den Kalksteininseln. Später entwickelte sich die Region durch Schwammtaucher, Schiffswracks und den Bau der Eisenbahnlinie durch Henry Flagler im frühen 20. Jahrhundert.
In Key West besuchen Reisende das Ernest Hemingway Haus, wo Nachkommen seiner ursprünglichen sechszehigen Katzen noch immer leben und sein Schreibstudio so erhalten ist, wie er es verließ. Die lokale Bevölkerung pflegt eine entspannte Inselkultur, die sich in täglichen Sonnenuntergangsritualen am Mallory Square zeigt, wo sich Einheimische und Besucher versammeln.
Der Overseas Highway verbindet die gesamte Inselkette über 42 Brücken, darunter die Seven Mile Bridge, die sich über mehr als 11 Kilometer offenes Wasser erstreckt. Autofahrer sollten bei Sonnenauf- und -untergang besonders vorsichtig sein, da das reflektierende Wasser die Sicht beeinträchtigen kann.
Die Region beherbergt das einzige lebende Korallenriff Nordamerikas, das sich über etwa 355 Kilometer parallel zur Inselkette erstreckt. Hier kann man auch den südlichsten Punkt der kontinentalen Vereinigten Staaten besuchen, der durch eine Boje in Key West markiert ist.
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