Chicola, Hafen an der Nordküste von Fallas, Kuba
Chicola ist ein Hafen an der Nordküste von Fallas in der Provinz Ciego de Ávila und liegt etwa 30 Kilometer nordwestlich von Morón. Die Anlage befindet sich auf einer Bucht mit Blick auf die Insel Cayo Coco und in der Nähe der Laguna de Leche.
Die Zuckerfabrik Fallas-Gutiérrez errichtete den Hafen 1932, um Zucker von den Fabriken Central Patria und Central Adelaida in die Vereinigten Staaten zu transportieren. Die Anlage spielte eine wichtige Rolle in der kubanischen Zuckerindustrie des frühen 20. Jahrhunderts.
Der Name Chicola stammt vom spanischen Wort 'chico' und verweist auf die bescheidene Größe dieser Hafenanlage an Kubas Nordküste. Besucher können heute noch die einfache Struktur des Ortes erkennen, die seine frühere Rolle als kleiner Versorgungshafen widerspiegelt.
Der Ort ist am einfachsten über Straßenrouten von Morón zu erreichen, die durch die umliegende Landschaft führen. Besucher sollten beachten, dass die Gegend abgelegen ist und es ratsam ist, vorher die lokalen Bedingungen zu überprüfen.
Ein 30 Meter hoher Wachturm der kubanischen Küstenwache stand von 1962 bis 1975 an dieser Stelle und markierte das Ende der aktiven Betriebszeit des Hafens. Die Ruinen dieses Turms sind noch sichtbar und erinnern an die späteren Jahre der Anlage.
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