Jacmel, Hafenstadt im Département Sud-Est, Haiti.
Jacmel ist eine Küstenstadt an der Bucht von Jacmel mit Palmengesäumten Ufern und Kolonialarchitektur, die über die hügelige Landschaft verteilt liegt. Die Stadt verbindet das Meer mit dem Hinterland und dient als wichtiger Hafen für die umliegende Region.
Die Stadt wurde 1504 von spanischen Kolonisten gegründet und 1698 von französischen Siedlern neu besiedelt, worauf sie sich zu einem bedeutenden Hafen für Zucker- und Kaffeehandel entwickelte. Diese Handelsgeschichte prägte die wirtschaftliche Bedeutung über Jahrhunderte hinweg.
Lokale Handwerker stellen in ihren Werkstätten kunstvoll bemalte Pappmaché-Masken her, die bei Karnevalsfesten zu sehen sind. Diese Masken zeigen Gesichter aus Geschichte und Mythologie und werden von Hand mit lebendigen Farben gestaltet.
Die Stadt ist von Lande aus über bergige Straßen oder auf dem Seeweg zu erreichen, wobei die Bucht einen natürlichen Ankerplatz bietet. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereiten und festes Schuhwerk für die Erkundung der Hügel mitbringen.
Francisco de Miranda hisste 1806 in der Nähe von Jacmel die erste Flagge von Gran Kolumbien und machte diesen Ort zur Geburtsstätte der venezolanischen nationalen Identität. Dieses Ereignis verbindet die Stadt mit der größeren Geschichte der südamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung.
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