Jaragua National Park, Marin-terrestrisches Schutzgebiet in der Provinz Pedernales, Dominikanische Republik.
Der Jaragua-Nationalpark ist ein Schutzgebiet an der Südwestküste mit Küstenabschnitten, Meeresflächen und Landgebieten, die von Stränden und Wäldern geprägt sind. Das Gelände umfasst flache Küstenzonen, Mangrovenwälder und Trockenwald-Gebiete mit verschiedenen Ökosystemen nebeneinander.
Das Schutzgebiet wurde 1983 durch Dekret gegründet, um die Landschaft für zukünftige Generationen zu bewahren. Höhlen im Park enthalten Felszeichnungen, die von den frühen Bevölkerungen der Region stammen und Zeugnis ihrer Geschichte geben.
Die Gemeinden im Park führen seit Generationen Salzgewinnung an den Salinen durch, wobei traditionelle Methoden bis heute bewahrt werden. Besucher können diese Arbeit vor Ort beobachten und dabei mehr über das tägliche Leben der Menschen erfahren.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn die Wege leichter zu erreichen sind. Ein Allradfahrzeug ist notwendig, da viele Bereiche nur über unbefestigte Straßen zugänglich sind.
Der Park beherbergt die größte Flamingokolonie der Karibik, die man bei bestimmten Jahreszeiten in großer Zahl am Wasser sehen kann. Gleichzeitig dient der geschützte Strand Meeresschildkröten als Nistplatz während ihrer Fortpflanzungszeit.
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