Barahona, Küstenprovinz im Südwesten der Dominikanischen Republik
Barahona ist eine Provinz im Südwesten der Dominikanischen Republik, die sich von der Karibikküste bis zu Binnengebieten erstreckt und elf Gemeinden mit Santa Cruz de Barahona als Hauptstadt umfasst. Das Gelände bietet sowohl Küstenlandschaften als auch höher gelegene Regionen mit verschiedenen Ökosystemen.
Die Provinz wurde von spanischen Siedlern benannt, darunter Francisco und Gabriel Barahona, die während Kolumbus' Expeditionen in den 1490er Jahren ankamen. Diese frühe Besiedlung prägte die nachfolgende Entwicklung der Region über Jahrhunderte hinweg.
Die Region ist geprägt von Zuckeranbau und traditionellen Verarbeitungsmethoden, die in den lokalen Gemeinden seit Generationen weitergegeben werden. Diese landwirtschaftlichen Praktiken prägen das tägliche Leben und die Wirtschaft der Bevölkerung.
Die Provinz ist über den internationalen Flughafen María Montez oder mit dem Auto über die Hauptküstenstraße von Santo Domingo aus erreichbar, wobei die Fahrt etwa drei Stunden dauert. Das Gelände bietet verschiedene Wege und Routen, die sowohl einfache Wanderungen als auch anspruchsvollere Erkundungen ermöglichen.
Die Provinz enthält die einzigen Vorkommen von Larimar, einer seltenen blauen Varietät von Pektolith, die nur in dieser Region der Dominikanischen Republik vorkommt. Dieses Mineral hat die lokale Wirtschaft geprägt und lockt Besucher an, die die Ursprünge dieses begehrten Edelsteins sehen möchten.
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