Parque nacional Sierra Martín García, Nationalpark im Südwesten der Dominikanischen Republik
Der Parque nacional Sierra Martín García ist ein Naturschutzgebiet zwischen den Provinzen Azua und Barahona im Südwesten der Dominikanischen Republik. Das Gelande wird von Kalksteinformationen gepragt und beherbergt vier verschiedene Waldtypen mit unterschiedlichen Hohen und Vegetationsmustern.
Das Gebiet erhielt 1996 den Status eines Nationalparks durch eine Regierungsentscheidung zum Schutz dieser vielfaltigen Landschaft. Die Ausweisung bedeutete einen Wendepunkt in der Bewahrung der naturlichen Ressourcen der Region.
Die lokalen Gemeinschaften nahe dem Park betreiben Subsistenzlandwirtschaft mit Maniok, Mais und Kürbis sowie kleinem Fischfang.
Der Park liegt sudwestlich von Santo Domingo und ist uber Routen durch beide angrenzende Provinzen erreichbar. Besucher sollten mit variablem Klima und unterschiedlichen Wegbedingungen je nach Wald- und Hohenzone rechnen.
Das Gebiet beherbergt seltene Vogelarten und endemische Palmen, die nirgendwo sonst in der Welt naturlich vorkommen. Diese besonderen Arten locken Naturbeobachter und Forscher an, die ihre Mannigfaltigkeit erforschen mochten.
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